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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unterhalb finden Sie immer (bei jedem Seitenaufruf) neu ausgewählte Rezensionen.
Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Jordan, Toni: Tausend kleine Schritte
Ich habe schon lange kein so berührendes, lustiges, Klischees unterwanderndes, indirekt Individualismus „predigendes“ und Hoffnung gebendes Buch gelesen.
Boyle, T. C.: Wenn das Schlachten vorbei ist
Dass T. C. Boyle verdammt gut schreiben kann, wissen seine LeserInnen und er selbst. Schade, dass er seit längerem keine geeignete Form mehr für seine Kunst findet.
Läckberg, Camilla: Die Schneelöwin
Für Heike war „Die Schneelöwin“ der erste Roman aus der Erica Falck und Patrick Hedström-Reihe – wird es aber definitiv nicht bleiben. Ein Krimi voll Spannung und Gänsehaut – sie konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Arnold, Sabine: Boomerangs Flug
Für mich ist “Boomerangs Flug” – besonders angesichts der Tatsache, dass der Roman ohne die Hilfe eines Verlags-Lektorats enstanden ist – ein überzeugendes Debut.
Maass, Peter: Öl. Das blutige Geschäft
In diesem Buch erfahren sie alles über Öl. Manches werden Sie in seiner Drastik vielleicht nicht gar nicht wissen wollen.
Hamann, Sibylle: Saubere Dienste
Ein wichtiges Buch für gesellschaftspolitisch Interessierte, die nicht mehr wegschauen, sondern die „unsichtbaren Helferlein“ endlich wahrnehmen wollen.
Christopher Clark: Die Schlafwandler (kurz)
Nach der Lektüre weiß man auf jeden Fall, dass sich die Gründe für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs nicht in einem Satz wiedergeben lassen – und einen einzigen Staat als Auslöser wird man auch nicht benennen können.
Jansson, Tove: Sturm im Mumintal
Die Mumins sind unkoventionell, man ist den üblichen Geschlechterrollen nicht besonders verhaftet, gibt sich Geborgenheit und lebt mehr anarchisch als bürgerlich, die Erwachsenen sind auch kindlich und die Kinder zum Teil sehr erwachsen, und es bereitet Jung wie Alt großes Vergnügen, in diese Welt einzutauchen, welche die finnlandschwedische Malerin und Schriftstellerin Tove Jansson ab 1945 geschaffen hat.
Beer, Pascal: messer in einer blumenvase, …
Die Gedichte sind kraftvoll (aber ohne Kraftausdrücke), anklagend (aber nicht politisch), selbstbezogen (aber nicht sentimental). Sie erstrecken sich oft über mehrere Seiten, die ich interessiert und angetan gelesen habe. Nur die Gedichtenden sind mir oft zu viel oder zu wenig pointiert.
Waechter/Eilert: Die Kronenklauer
Als „Bonustrack“ kann man mit diesem „Buch für Kinder, Eltern und andere anspruchsvolle LeserInnen“ auch folgende Sachen treiben: falzen, raten, reimen, puzzlen, malen, singen und schneiden.
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