Wir empfehlen (nicht)
Storys, Glossen, Lesereisen
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
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In den Siebzigerjahren haben einige Männer auf die immer emanzipierter werdenden Frauen mit Solidarität reagiert, so auch Günter Grass, der in seinem “Butt” die 3000-jährige Geschichte des Geschlechterverhältnisses aufgearbeitet hat. Zumindest ich habe diesen Roman so verstanden – manche Frauen bezeichnen ihn ganz im Gegenteil als antifeministisch.
Bolaño, Roberto: Chilenisches Nachtstück
Warum mir dieses Buch nicht gefallen hat und warum ich kein Matussek bin.
Krien, Daniela: Irgendwann werden wir uns alles erzählen
Ein fulminantes Romandebüt, dessen Thema der amour fou durch ihre kraftvolle und zärtliche Sprache für den Leser sinnlich erlebbar wird, der Mikrokosmos des Landlebens vibrierend spürbar. An einer Stelle resümiert die Protagonistin: „Noch nie habe ich so wenig gebraucht und so sehr mir selbst genügt wie an den Tagen mit ihm. Essen, schlafen, lieben, lesen, arbeiten. Mehr ist es nicht. Und es ist doch alles.“
Eine listenreiche Heldin hat Angela Savage in ihrem ersten Thriller erschaffen. Jayne Keeney, (wie die Autorin aus Australien stammende,) toughe und beherzte Privatdetektivin in Bangkok, besucht ihren schwulen Freund Didier in Chiang Mai (der wie die Autorin in der AIDS-Hilfe tätig ist). Dieser wird des Mordes verdächtigt und kommt bei seiner Verhaftung ums Leben. Jayne macht sich gegen viele Warnungen und besseres Wissen daran, seinen Tod aufzuklären.
Fitzek, Sebastian: Die Therapie
In rasantem Tempo wird man immer tiefer in die Vergangenheit und Gegenwart der Figuren geführt und wird mit perfekt und treffsicher platzierten Cliffhangern ständig zum Weiterlesen animiert. Man kann das Buch einfach nicht am Ende eines Kapitels weglegen – man will endlich die Wahrheit um das Verschwinden der kleinen Josy wissen.
Kräemer/Kaehlbrandt: Lexikon der schönen Wörter
Nicht nur Menschen, welche die deutsche Sprache lieben, werden mit diesem Büchlein ihre helle Freude haben.
Feministisches Kollektiv: Street Harassment
Street Harassment, also Belästigung auf der Straße, wird häufig mit sexueller Belästigung, nämlich von Männern gegenüber Frauen, gleichgesetzt. Street Harassment ist aber ein viel komplexeres Phänomen. Zum einen betrifft es die unterschiedlichsten Personen wie MigrantInnen, Menschen mit Behinderung, Lesben, Schwule, Frauen oder kulturelle (Rand-)Gruppen.
Rebscher, Susanne: Leonardo da Vinci
Dringender Geschenktipp! Nachdem Flora dieses Buch aufgeschlagen hatte, änderte sie tags darauf das Thema ihres Schulreferates in „Leonardo da Vinci“ um.
Meyer, Stephenie: Bis(s) zum Morgengrauen
Ich habe mir dieses Buch nicht gekauft, weil ich insgeheim eine junge Frau bin oder weil ich Vampir-Geschichten mag, sondern weil ich wissen wollte, warum es auf den Bestsellerlisten ganz oben steht. Und ich habe es mit Begeisterung verschlungen.
Ofoedu, Obiora Cl-K: Morgengrauen
Wenn man die Zeitungsberichte zum Fall des Nigerianers Obiora Cl-K „Charles“ Ofoedu nachliest, so ist er in den einen ein mittelloser Schriftsteller, der in Folge der letztjährigen „Operation Spring“ zu Unrecht als Drogenboss verdächtigt und in Untersuchungshaft genommen wurde. In den anderen Zeitungen kann man es scheinbar nicht fassen, dass die Staatsanwalt für diesen Menschen Enthaftung beantragt hat.
Yene, Fabien Didier: Bis an die Grenzen
Was nützt es den Flüchtlingen, dass mir nun wieder bewusst ist, in der „Festung Europa“ zu leben und vergleichsweise minimale Sorgen zu haben? Wie lange wird es dauern, bis ich das wieder verdrängt habe?
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