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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unterhalb finden Sie immer (bei jedem Seitenaufruf) neu ausgewählte Rezensionen.
Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege #1
Jedesmal, wenn ich in die Wiener Hadikgasse komme, denke ich daran, dass in Heimito von Doderers “Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre” geschildert wird, wie sich da ein Paar am Abend in den Vorgarten setzt. Das wäre dort heute angesichts des Menschen eigentlich unzumutbaren Autoverkehrs undenkbar.
Danticat, Edwidge: Der verlorene Vater
Durch dieses Buch glaubt man, sich vorstellen zu können, wie man in einer Diktatur (über)lebt.
Smedberg, Åke: Vom selben Blut
Åke Smedberg hat einen so düsteren Krimi vorgelegt, dass man über den versöhnlich gehaltenen Schluss verwundert sein könnte.
Kellermann, F. & J.: Schwere Schuld
Was wie ein Frauenroman in munterem Plauderton beginnt, entpuppt sich nach und nach als recht passabler Krimi.
Vine, Barbara: Das Geburtstagsgeschenk
Ungefähr ab der Hälfte des Romans war mir relativ egal, ob der Politiker nun über die Folgen seiner sexuellen Vorlieben stolpert oder nicht.
Orsenna, Érik: Weiße Plantagen
Was geschieht mit oder wegen der Baumwolle in Afrika, den USA, in Brasilien, Ägypten, Usbekistan, China und Frankreich? Auch Menschen, die keine Liebe zu Baumwolle in sich hegen, können mit diesem Buch eine faszinierende Weltreise unternehmen. „Wenn Sie mehr über die Weichheit oder besser über die rauen Kulissen der Weichheit wissen wollen, machen Sie sich auf den Weg und treten Sie dicht an den ,Wolle tragenden Baum‘ heraun. Und spitzen Sie die Ohren.“
Demick, Barbara: Die Rosen von Sarajevo
„Die Rosen von Sarajevo“ sind nicht „nur“ ein schrecklich anschauliches Buch über das Leben im Krieg, sondern auch darüber, dass es nicht allein an den „normalen“ Menschen liegt, ob sie miteinander auskommen.
Philipps, Carolin: Wofür Worte fehlen
Dieses Buch kann Missbrauchs-Opfern dabei helfen, sich mit ihrer schrecklichen Wahrheit jemandem anzuvertrauen.
Schütt, Hans-Dieter: Peymann von A–Z
Warum, fragte mich meine Familie heute, warum hast du dir ein Buch über Claus Peymann bestellt? Nun, antwortete ich, weil Peymann aus dem verschlafenen Burgtheater eine interessante Bühne gemacht hat. Weil er für Aufregung und Skandale gesorgt hat. Weil er ein Reibebaum für Österreich war. Weil sich wahrscheinlich niemand mehr an den Namen des Intendanten davor erinnern kann. Und, fragte ich, wisst ihr, wer jetzt dort Direktor ist? – Sie wussten es nicht.
Abraham, Jean-Pierre: Der Leuchtturm
Der Autor scheint seine LeserInnen ständig zu fragen: „Geht Sie das etwas an?“
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