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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unterhalb finden Sie immer (bei jedem Seitenaufruf) neu ausgewählte Rezensionen.
Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Blesken, Julia: Ich bin ein Rudel Wölfe
Diese Frau, die gerade von einem Dorf in die große Stadt gezogen ist, betrifft uns alle.
Nadel, Barbara: Anatolischer Totentanz
Ich hätte ja stutzig werden können, weil „Die Welt“ Barbara Nadel als „die Donna Leon von Istanbul und die Martha Grimes vom Bosporus“ bezeichnet und weil ich diese handwerklich geschickten Autorinnen nicht unbedingt haben muss, aber über einen mir völlig unbekannten Teil der Türkei zu lesen, war denn doch zu verlockend.
Katzenbach, John: Der Professor
Teenager sollten mit ihren Eltern vereinbaren, dass sie auch alleine außer Haus gehen dürfen, wenn diese „Der Professor“ lesen.
Goldmann, Anne: Das Leben ist schmutzig
Hier ist es nicht so wichtig, wer den Mord begangen hat, weil der Rest der Geschichte fesselt.
Schäfer, Annette: Die Kraft der schöpferischen Zerstörung
Es gefällt mir, wenn AutorInnen genau das tun, was sie ankündigen.
Evans & Kingsbury: Woodstock – Die Chronik
70 % der Woodstock-Generation bereuen es, das Festival nicht besucht zu haben. Dieser informative Bildband erklärt vielleicht, warum.
Schwartau/Valet: Vorsicht Supermarkt!
Man ahnt es, weiß es, will es dann doch nicht wahr haben – ein Supermarkt ist eigentlich eine Falle. Und in Zeiten, in denen immer mehr Menschen immer weniger in der Geldbörse bleibt, kommt dieses Buch gerade recht.
Ryan, Jeanne: Das Spiel ist aus, …
„People will do odd things if you give them money“, haben die „Talking Heads“ 1984 auf das Cover ihres „Stop Making Sense“-Albums geschrieben, und das beschreibt dieses Buch ganz gut. Zum einen machen darin Teenager für Geld haarsträubende Dinge, zum anderen ergibt die Story nach und nach immer weniger Sinn.
Preetorius, Johanna: Knaurs Spielebuch
Über 500 Spiele, für die man kein Geld braucht, sondern nur Zeit. Die Originalausgabe stammte aus dem Jahr 1953, und schon damals brauchte die Herausgeberin Johanna Preetorius über vier Jahre, bis sie alle Spiele beisammen hatte.
Stevenson, Robert Louis: Die Schatzinsel
Eine Schatzsuche! Eine Schiffsfahrt mit Piraten!! Allen voran der Wendehals-Schurke John Silver!!! Und als Dreingabe, so Nohl, „sprachliche Prägnanz, atmosphärische Dichte und lebendige Charakterisierung”. Braucht das Leserherz mehr?
Fleming, Fergus: Barrow‘s Boys
Ein informatives Buch über katastrophale globale Entdeckungsreisen. – und über jenen untergeordneten Beamten, der viele Männer in den Tod geschickt hat.
Borges, Jorge Luis: Das Handwerk des Dichters
Borges‘ Thesen sind simpel, allerdings lassen sich seine sechs Vorträge nicht knapp wiedergeben, weil sie dafür zu gehaltvoll sind.
Enzensberger/Johnson: fuer Zwecke der brutalen Verstaendigung
Der Briefwechsel über ihre relativ kurzlebige Freundschaft.
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