Wir empfehlen (nicht)
Storys, Glossen, Lesereisen
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Sie sind hier: Home » » Archive von Nik75
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
Nach Büchern können Sie alphabetisch suchen:
Oder über Kategorien:
Unterhalb finden Sie immer (bei jedem Seitenaufruf) neu ausgewählte Rezensionen.
Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Soysal, Zerrin: Das Siebentagegebet
Dieser Roman hat mich überrascht. Was wie ein eher oberflächlicher „Frauenroman“ beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer – immer noch „leichtgängigen“, aber doch ernsthaften – Abhandlung über die Frage: Was wissen wir von unseren engsten Verwandten, Eltern eingeschlossen?
Dass am “Ulysses” schon viele gescheitert sind, liegt vielleicht daran, dass dieses Werk als mindestens schwierig gilt. Auch ich hatte nach dem dritten Anlauf aufgegeben. Doch dann meinte ein Bekannter, ich sollte doch versuchen, dem “Ulysses” den Nimbus zu nehmen; denn er habe sich über dieses Buch köstlich unterhalten.
Rilke, Rainer Maria: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
„So, also hierher kommen die Leute, um zu leben, ich würde eher meinen, es stürbe sich hier.“
Mankell, Henning: Mittsommermord
Auch Henning Mankells „Mittsommermord“ ist einer von jenen Romanen, die man ab einem gewissen Punkt fertig lesen muß, egal, wie spät es ist und wann am nächsten Tag der Wecker läuten wird. Dabei „kennt“ der Leser den Täter in diesem Buch von Anfang an.
Carofiglio, Gianrico: Das Gesetz der Ehre
Bei manchen Büchern denkt man sich nach den ersten Seiten, dass manchen AutorInnen das Schreiben anscheinend leicht von der Hand gehen muss. Gianrico Carofiglio ist so ein Fall.
Buhl, Kriemhild: Mein Vater Hermann Buhl
Von diesem Buch werden Bergsteiger vielleicht enttäuscht sein, während es andere unter Umständen gar nicht lesen. Denn es ist weder eine Hymne an noch eine Abrechnung mit Hermann Buhl, sondern ein persönliches Zeitdokument, das mehr Themen abhandelt, als sich hinter dem Titel verbergen.
Böhm, Andreas: Teuflische Schatten
Ein packendes Buch über Guatemala: aus der Sicht einer jungen Frau, deren Familie in die Fänge der Mara „Salvatrucha“ gerät.
Brandl, Elisabeth: Sternenhimmel
Dieses Jugendbuch handelt – leider etwas tendenziös – von der Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer Heimat. Ansonsten vermittelt es zielgruppengerecht, was es bedeutet, aus der Heimat vertrieben zu werden, und wie es ist, woanders nicht willkommen zu sein.
James, Rebecca: Die Wahrheit über Alice
Ich will ja jetzt kein Spaßverderber sein, aber ich verstehe die Aufregung um dieses Buch nicht. Und Rebecca James ist definitiv nicht die neue J. K. Rowling.
Reichardt, Philip: Auf einmal war er nicht mehr da
Vor drei Monaten ist mein Vater gestorben und ich gestehe, dass ich dieses Buch aus persönlicher Betroffenheit heraus gelesen habe.
Trevor-Roper, Hugh: Der Eremit von Peking
Trevor-Roper brauchte lange, bis er den Hochstapler Backhouse entlarven konnte. Und er nimmt die LeserInnen gewissermaßen an der Hand und präsentiert ihnen erst einmal die glänzende öffentliche Figur Backhouse. Dann kratzt er Lebensphase für Lebensphase den Lack ab, bis von dem anfangs imposanten Menschen nur noch ein erbärmlicher Rest übrig bleibt.
© 2026 Literaturmagazin Eselsohren – . WordPress-Thema von Solostream.
