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Storys, Glossen, Lesereisen
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Erdrich, Louise: Geschichten von brennender Liebe
Dass das Interesse an ihren zwar realistischen, aber immer auch ein wenig phantastischen Werken abgeklungen ist, “beweist”, dass diese Romane vergriffen sind – und dass die “Geschichten von brennender Liebe” aus dem Jahr 1996 zwar zwei Jahre später auf Deutsch herausgekommen sind, es jedoch bis heuer gebraucht hat, dass sie endlich als Taschenbuch erhältlich sind.
Stadick, Mara: Was wir nicht sehen
Stadick hat den Amor-und-Psyche-Stoff in die heutige Zeit transferiert und drei erotische Erzählungen geschrieben, die mit einem Gedankenexperiment verknüpft sind: Was bleibt von uns, wenn wir uns nicht über Beruf und Familienstand definieren – und nicht einmal über unser Aussehen?
Belli, Gioconda: Bewohnte Frau
Die magisch-realistischen Einschübe wirken ebenso störend wie die durch politische Ideen überfrachteten Dialoge. Spannend ist dagegen das feministische Anliegen des Romans.
Grager, Veronika: Nanobots – gefährliche Teilchen
„Nanonbots“ hat alles, was das Thriller-Herz begehrt: solide Spannung, gekonnte Handlungsführung, einen fundierten (in diesem Fall wissenschaftlichen) Hintergrund, glaubwürdige ,Böse‘, beherzte ErmittlerInnen. Und bei aller Fiktion geht das menschliche Maß nicht verloren.
Hagner, Michael: Der Hauslehrer
Ausnahmsweise lassen wir dieses hervorragende Buch vom Verlag selbst empfehlen.
Hewicker, Christine: Die Aussteigerin
Ein wichtiges Buch – besonders angesichts der Neonazi-Mordserie zwischen 2000 und 2006. Darüber hinaus gibt es auch über die Neonazi-Thematik hinaus zu denken, zum Beispiel: Wie geht man (Eltern, Bildungseinrichtungen, Kommunen, Staat) mit Jugendlichen um, die auf eine schiefe Bahn abzurutschen drohen?
Jinks, Catherine: Teuflisches Team
Nicht ganz so gut wie „Teuflisches Genie“ ist der zweite Band des Dreiteilers um das jugendliche Genie Cadel gelungen, der kein Böser sein kann, obwohl sein Megaschurken-Vater alles daran setzt.
Ferra-Mikura, Vera: Die Mäuse der drei Stanisläuse
Noch heute kann ich in den magischen Realismus der “Mäuse der drei Stanisläuse” mühelos eintauchen.
Stevenson, Robert Louis: Die Schatzinsel
Eine Schatzsuche! Eine Schiffsfahrt mit Piraten!! Allen voran der Wendehals-Schurke John Silver!!! Und als Dreingabe, so Nohl, „sprachliche Prägnanz, atmosphärische Dichte und lebendige Charakterisierung”. Braucht das Leserherz mehr?
Atwood, Margaret: Der Report der Magd
Wie “Oryx und Crake” zeichnet sich auch dieser Roman dadurch aus, dass Margaret Atwood für eine negative Zukunftsvision die Gegenwart konsequent weitergedacht hat: In “Der Report der Magd” verbindet sie Umweltzerstörung mit Fundamentalismus.
Altmann, Andreas: Das Scheißleben …
Altmanns persönliche Leidensgeschichte hat etwas Mythisches – man wird sich unweigerlich an seine eigene Vergangenheit erinnern und vielleicht sogar angeregt, einen produktiv(er)en Umgang damit zu finden. Und wer sich schon am Wort „Scheiße“ stört, bei denen ist es vielleicht eh ganz gut, dass sie von der Lektüre abgehalten werden.
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