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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
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Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Richter, Hans Werner: Die Stunde der falschen Triumphe
Richter schildert uns endlich einmal keine oberbößen Nazis und superguten Widerstandskämpfer, sondern, ja, Menschen wie dich und mich. Was hätten du und ich in der Nazizeit tatsächlich getan oder nicht getan?
Kofler, Werner: Üble Nachrede – Furcht und Unruhe
Erinnert Werner Koflers Schreibstil an den von Thomas Bernhard, wie das bei Wikipedia steht? Nun, bedingt. Lapidar gesprochen: Die beiden (be)schimpfen anders, und während sich Bernhards Sprachschöpfungen eher um sich selbst drehen, sind die von Kofler nach außen gerichtet.
Brautigan, Richard: Willard und seine Bowlingtrophäen
Rund um Weihnachten 07 erreichte mich eine nette Mail, in der mich eine Frau Bergfeld auf ihre neue Brautigan-Übersetzung aufmerksam machte, weil sie mitbekommen hatte, dass ich ein Fan dieses amerikanischen Autors bin. Ihre Übersetzung sollte im Boder-Verlag herauskommen, was mich zusätzlich freute, weil Rowohlt Brautigan nicht mehr verlegt und weil sich neben Kartaus nun ein weiterer Verlag dieses Schriftstellers angenommen hat.
Sichtermann, Barbara: Vorsicht Kind
Auch wir haben uns vor und nach der Geburt unserer Tochter mit mehr Baby- und Kinderratgebern eingedeckt, als wir lesen konnten (vor allem nach der Geburt). Dabei hätten wir mit Sichtermanns “Leben mit einem Neugeborenen” und “Vorsicht Kind” das Auslangen gefunden.
Rosenberg/Enzensberger: Das Brennglas
Dass Otto Rosenberg an das Gute im Menschen geglaubt hat, all die schwere Zeit, spürt man während der Lektüre dieses Buches wie wärmende Sonnenstrahlen durch die grausame Kälte all der geschilderten Ereignisse hindurch. Das mag jetzt pathetisch klingen: Im Gegensatz dazu hat das Buch gar nichts Pathetisches an sich. Es ist schlicht die Wahrheit, von einem Menschen erzählt, der größer war als alle, die ihn klein machen wollten.
Haushofer, Marlen: Brav sein ist schwer
Marlen Haushofers Kinderbüchern “Brav sein ist schwer“ und “Schlimm sein ist auch kein Vergnügen“ merkt man nicht an, dass sie 1965 resp. 1970 erschienen sind, – sie wirken zehn Jahre früher geschrieben, als es noch fesch war, dass Papa den Kindern (und ältere Geschwister den jüngeren) Ohrfeigen gab(en).
Taubitz, Udo Kasper: Karl Klops
Wer sein Kind beim Vegetarisch-Werden unterstützen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Wer dies nicht tun will, sollte besser die Finger davon lassen. Da könnten Weltbilder nachhaltig erschüttert werden.
Gaus, Bettina: Auf der Suche nach Amerika
Gaus fragt im Vorwort: „Habe ich nun also ein klares Bild, ein sicheres Urteil gewinnen können?“. Und gibt sich die Antwort gleich selbst: „Nein“. So ähnlich war’s bei mir auch: Dieses Buch ist ziemlich spurlos an mir vorübergegangen.
Blumenthal, W. Michael: In achtzig Jahren um die Welt
Ein Buch für diejenigen, die zu wenig über das 20. Jahrhundert wissen oder ihre Perspektiven und/oder Vorurteile überprüfen möchten.
Kässens, Wend: Das Große geschieht so schlicht
Wie hängen Leben und Schreiben zusammen? – Bereichernde Interviews mit SchriftstellerInnen.
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