30/10/2012von 289 Views – 0 Kommentare

Jetzt auch als Taschenbuch 10/12

Liebe LeserInnen,

im Oktober sind folgende, bei den Eselsohren besprochene Werke, als Taschenbücher erscheinen:

– Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht
– Andreas Altmann: Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend
– Meir Shalev: Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauger


Buchcover Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht

Jugend-Thriller
ab 13 Jahren
288 Seiten
Aus dem Amerikanischen von Knut Krüger
cbt Verlag

Inhalt:

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat.

Der Autor:

Jay Asher ist der Autor des weltweiten Bestsellers „Tote Mädchen lügen nicht“, der in über 30 Länder verkauft und u.a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Seinen neuesten Roman, „Wir beide, irgendwann“ verfasste er gemeinsam mit Carolyn Mackler. Er lebt in Kalifornien.

Kurzkritik von Flora:

Ich finde dieses Buch ist absolut lesenswert, weil es sehr spannend geschrieben ist und auch interessant. (Wenn mal einmal angefangen hat, will man nicht mehr aufhören!) Während man es liest, ist man total hineinversunken und – was erstaunlich ist – man vermisst nicht einmal Facebook 😉

Zur Eselsohren-Besprechung

Bestellen:

– in einer Buchhandlung in Ihrer Nähe
– bei Amazon // buch.de
– als E-Book bei Libreka


Buchcover Altmann Scheißleben Andreas Altmann: Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend

Erinnerungen
256 Seiten
Piper-Verlag

Inhalt:

Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotten, tätlichen Pfarrern und verkappten Nazis. Andreas Altmann erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird.

Der Autor:

Andreas Altmann arbeitete u. a. als Privatchauffeur, Anlageberater, Buchclubvertreter, Parkwächter und Schauspieler, bevor er endlich das fand, was er wirklich machen wollte: die Welt bereisen und als Reporter darüber schreiben. Heute zählt er zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und dem Seume-Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm „Triffst Du Buddha, töte ihn!“. Altmann lebt in Paris.

Kurzkritik:

Altmanns persönliche Leidensgeschichte hat etwas Mythisches – man wird sich unweigerlich an seine eigene Vergangenheit erinnern und vielleicht sogar angeregt, einen produktiv(er)en Umgang damit zu finden. Und wer sich schon am Wort „Scheiße“ stört, bei denen ist es vielleicht eh ganz gut, dass sie von der Lektüre abgehalten werden.

Zur Eselsohren-Besprechung „Holy shit“

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– in einer Buchhandlung in Ihrer Nähe
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Buchcover Shalev Großmutter Meir Shalev: Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauger

Erinnerungen
281 Seiten
Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama
Diogenes-Verlag

Inhalt:

Die wahre und unglaubliche, aberwitzige und traurige Geschichte von Meir Shalevs Großmutter Tonia und dem Staubsauger, den ihr Schwager ihr aus Amerika geschickt hat. Aufgezeichnet von ihrem schelmischen, liebenden, staunenden Enkel.

Der Autor:

Meir Shalev wurde 1948 in Nahalal in der Jesreel-Ebene geboren. Er studierte Psychologie und arbeitete viele Jahre als Journalist, Radio- und Fernsehmoderator. Inzwischen ist er einer der bekanntesten und beliebtesten israelischen Romanciers. 2006 erhielt er für sein Gesamtwerk den Brenner Prize, die höchste literarische Auszeichnung in Israel. Meir Shalev schreibt regelmäßig Kolumnen für die Tageszeitung Yedioth Ahronoth . Er lebt mit seiner Familie in Jerusalem und in Nord-Israel.

Kurzkritik:

In diesem Buch über Shalevs Familie ist keine Spur von Groll oder Überheblichkeit und dergleichen zu finden, sondern nur Liebe. Shalev scheint nichts zu beschönigen, er stellt sich weder naiv noch kindlich – und doch wirkt alles bezaubernd.

Zur Eselsohren-Besprechung „Liebevolle Erinnerungen“

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