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Storys, Glossen, Lesereisen
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Irving, John: Garp und wie er die Welt sah
Warnung! Tragikomische Unfälle! – Dieser Hinweis sollte auf dem Buchrücken aufgedruckt sein.
Antunes, António Lobo: Mein Name ist Legion
Nichts hatte mich auf das doch eher Experimentelle von „Mein Name ist Legion“ vorbereitet. Ich glaube allerdings nicht, dass ich mit dem Roman anderenfalls mehr hätte anfangen können.
Weiss, Wolfgang: Flaschenköpfe
Vom Quereinstieg abgesehen, sind die Flaschenköpfe in jedem Fall eine Empfehlung wert.
Carofiglio, Gianrico: Das Gesetz der Ehre
Bei manchen Büchern denkt man sich nach den ersten Seiten, dass manchen AutorInnen das Schreiben anscheinend leicht von der Hand gehen muss. Gianrico Carofiglio ist so ein Fall.
Soininvaara, Taavi: Finnischer Tango
Grundsätzlich wäre ja nichts gegen eine Story mit dem großen Wurf einer weltumspannenden Superschurkenorganisation zu sagen.
Woolf, Virginia: Ein eigenes Zimmer
Wirklich herausragende Literatur muss frei von Parteilichkeit sein, um zur poetischen „Weißglut” des schöpferischen Geistes zu gelangen. Das gilt auch heute noch – und ebenso für Männer.
Es ist ja immer etwas ganz anderes, wenn einer oder einem Geschichte(n) persönlich erzählt werden. Und wann können Kinder von heute schon mit einer Überlebenden des Holocaust sprechen?
„Weg von hier …“ bietet dazu die Gelegenheit: Darin erzählt die Linzer Jüdin Ilse Mass über ihre Flucht vor den Nazis aus Österreich über Shanghai nach Israel.
Ein Buch, das sich sowohl für den Volksschul-Unterricht als auch für eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zu Hause empfiehlt.
Funke, Cornelia: Der Herr der Diebe
Auch Kinder haben ihr Anrecht auf Venedig-Krimis, mag sich Cornelia Funke angesichts der Da-weiß-man-was-man-kriegt-Donna-Leons gedacht haben und erzählt ihrem Publikum in “Der Herr der Diebe” eine anspruchsvolle Geschichte mit vielen überraschenden Drehungen und Wendungen.
Jinks, Catherine: Teuflisches Genie
Es ist mir beim Lesen nicht aufgefallen (und es wird vom Verlag auch nicht kommuniziert), dass dieses Buch für “young adults” gedacht ist. Doch das macht rein gar nichts: Auch wenn “Teuflisches Genie” die Perspektive eines Jugendlichen einnimmt, ist es für Erwachsene gewiss geeignet; für jung gebliebene auf alle Fälle.
Gellhorn, Martha: Reisen mit mir und einem Anderen
Martha Gellhorn kann einen faden Nachmittag unterm Moskitonetz spannender schildern als so mancher Extrembergsteiger seinen Beinaheabsturz mit verrenktem Bein und einer Blutvergiftung um Mitternacht vom Killerberg ohne Handschuhe, blind und taub.
Terzani, Tiziano: Das Ende ist mein Anfang
Dies ist nicht nur das richtige Buch für Menschen, die wissen wollen, wie man würdig mit dem Sterben umgeht, sondern auch für kritische Geister (– und für solche, die an einem Crashkurs „Asien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ interessiert sind).
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