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Erdrich, Louise: Von Büchern und Inseln

Posted By Werner On 23/12/2009 @ 06:00 In ab 2000,Alles andere,AutorInnen E,Biografien, Erinnerungen,Rezensionen | No Comments

Kurzkritik [1]Was meinen Sie? [2]Ausführliche Besprechung [3]Infos [4]

Buchcover
Erinnerungen
Erschienen 2006 bei National Geographic
Aus dem Amerikanischen von Adelheid Zöfel
(Pressetext)Originalausgabe: „Books and Islands in Ojibwe Country“, 2003
Kurzkritik:

Ein ruhiges, beschauliches, leider vergriffenes Buch. Louise Erdrich, Autorin u.a. von „Liebeszauber“, „Die Rübenkönigin“ und „Die Antilopenfrau“, Tochter eines Deutschamerikaners und einer Ojibwe-Indianerin, war 48 Jahre alt, als sie mit ihrer anderthalbjährigen Tochter und zeitweise mit dem Kindsvater, einem Medizinmann, das Gebiet ihrer Vorfahren bereiste.

In „Von Büchern und Inseln“ beschreibt sie ihre privaten kleinen Freuden und Sorgen und ihre großen – über die Seenlandschaft in Ojibwe Country an der amerikanisch-kanadischen Grenze, über die tausenden Inseln (zum Teil mit Felsmalereien der Ureinwohner), über diese Ureinwohner und ihre heute lebenden Nachkommen, über die Eroberer und natürlich über die Geschichte und Beziehung von „Weißen“ und „Roten“.

Besprechung:

Schönheit, Vergangenheit, Fortschritt

Ein ruhiges, beschauliches, leider vergriffenes Buch. Louise Erdrich, Autorin u.a. von „Liebeszauber“, „Die Rübenkönigin“ und „Die Antilopenfrau“, Tochter eines Deutschamerikaners und einer Ojibwe-Indianerin, war 48 Jahre alt, als sie mit ihrer anderthalbjährigen Tochter und zeitweise mit dem Kindsvater, einem Medizinmann, das Gebiet ihrer Vorfahren bereiste.

In „Von Büchern und Inseln“ beschreibt sie ihre privaten kleinen Freuden und Sorgen und ihre großen – über die Seenlandschaft in Ojibwe Country an der amerikanisch-kanadischen Grenze, über die tausenden Inseln (zum Teil mit Felsmalereien der Ureinwohner), über diese Ureinwohner und ihre heute lebenden Nachkommen, über die Eroberer und natürlich über die Geschichte und Beziehung von „Weißen“ und „Roten“.

Respektlosigkeit

Es ist weder ein anklagendes noch ein populärwissenschaftliches Buch, sondern vielleicht eine Bilanz von Erdrich über ihr bisheriges Leben, ihr Wissen und ihre Erfahrungen, jedoch nur so weit privat, als man weiß, wer da geschrieben hat über Bücher und Inseln – und über die Geschichte eines kleinen Teils dieser Welt, der (nicht nur) von der magischen Naturverbundenheit der Ureinwohner und (nicht nur) von der respektlosen Destruktivität der Eroberer geprägt ist.

Das Buch schärft die Aufmerksamkeit für das, was die Lesenden umgibt: Schönheit, Vergangenheit, Fortschritt. Gegenwart.

Von Werner Schuster
Infos:

Über Louise Erdrich [5] bei Wikipedia.


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[1] Kurzkritik: #kurz

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[3] Ausführliche Besprechung: #rezi

[4] Infos: #infos

[5] Über Louise Erdrich: http://de.wikipedia.org/wiki/Louise_Erdrich

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