Kategorie: 1950-1974
Capote, Truman: Kaltblütig
Mit dem Buch wollte Truman Capote einen „non-fiktionalen Roman“ erschaffen, der beweisen sollte, dass eine Tatsachenerzählung genauso spannend sein kann wie ein raffinierter Thriller. Es ist ihm mehr als das gelungen.
Hugo, Victor: Die Elenden
„Solange auf Erden Unwissenheit und Elend herrschen, werden Bücher wie das vorliegende nicht überflüssig sein.“ (Victor Hugo)
Borges, Jorge Luis: Das Handwerk des Dichters
Borges‘ Thesen sind simpel, allerdings lassen sich seine sechs Vorträge nicht knapp wiedergeben, weil sie dafür zu gehaltvoll sind.
Forton, Jean: Isabelle
Ein Monster in Gestalt eines Durchschnittsbürgers ist selten dermaßen eindringlich beschrieben worden wie von Jean Forton.
Koeppen, Wolfgang: Das Treibhaus
Zusammen mit „Tauben im Gras“ und „Der Tod in Rom“ bildet dieser Roman Koeppens so genannte „Trilogie des Scheiterns“, welche sich auch für einen Rückblick oder eine (erste) Auseinandersetzung mit der Nachkriegs-Vergangenheit eignet.
Hyvernaud, Georges: Zwei Romane
Sein Blick ist gnadenlos, sich selbst und anderen gegenüber. Manchmal möchte man glauben, Hyvernaud würde alles und jeden verachten, doch er verurteilt nicht, er gibt nur seine Beobachtungen wieder.
Böll, Heinrich: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Wie falsche Interpretationen entstehen und wohin das führen kann.
Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege (Lesehilfe)
Vielleicht hilft diese grobe Struktur, die „Strudlhofstiege“ zugänglicher zu machen.
Sciascia, Leonardo: Der Zusammenhang
In Sciascias Sizilien geht es – anders als in Donna Leons Venedig – sehr ungemütlich zu.
Chraibi, Driss: Die Zivilisation, Mutter!
Eine Liebeserklärung an die Frauen und an das, was wir beim Fortschreiten hinter uns gelassen haben.





Die Eselsohren werden 5. – Wer feiert mit?

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