Ellroy: „Blut will fließen“ (LT)
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Der egomanische James Ellroy hat sich angeblich zum Ziel gesetzt, der größte Kriminalautor aller Zeiten zu werden. Interessanter Weise nimmt sich der auch nicht unegomanische Kritiker Christian Schachinger in seiner Rezension über den neuen Krimi „Blut will fließen“ für seine Verhältnisse zurück.
Er schreibt. Er schreibt verdammt kurze Sätze. Er ist der Beste. Er ist der Härteste. Er ist der Hartgesottene. Russisches Roulette als Frühsport. Klick, klick, klick. Peng, peng, peng.
Neben der 1997 erschienenen Reise in die eigene schreckliche Familiengeschichte namens „Die Rothaarige“, in der Ellroy die bis heute nicht geklärten Umstände des Todes seiner Mutter zu umkreisen versucht, die grausam ermordet wurde, als er zehn Jahre alt war, beschäftigt er sich seither ausschließlich mit den großen Traumata des US-Gesellschaft. Seine jetzt mit dem 800 Seiten starken Band „Blut will fließen“ abgeschlossene Trilogie namens „Underworld USA“ verhandelt Geschichte als Geschichte des Verbrechens.
Die ganze Besprechung aus dem „Standard“ finden Sie hier.
James Ellroys „Blut will fließen“ ist erschienen bei Ullstein und erhältlich bei Amazon.


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