Eselsbrücke 16: W. Müller
Liebe LeserInnen,
für diese „Eselsbrücke” habe ich Wilhelm Müller ausgewählt, von dem wir alle wohl „Das Wandern ist des Müllers Lust” und den sog. „Lindenbaum” (eig. „Am Brunnen vor dem Tore”) kennen.
Müller Wilhelm , genannt Griechen-Müller, * Dessau 7.10.1794, † Dessau 1.10.1827; philologische Studien in Berlin, 1813 als Freiwilliger in den Befreiungskriegen, 1817–18 als Reisebegleiter in Italien, danach Gymnasiallehrer und herzoglicher Bibliothekar in Dessau. Wegen seines Engagaments für den Befreiungskampf der Griechen gegen die Türken erhielt er den Beinamen „Griechen-Müller”. Müller verfasste journalistische Arbeiten und war Redakteur. Er war u.a. mit Ludwig Tieck, Goethe, Justinus Kerner und Ludwig Uhland bekannt. Müllers Lyrik war beeinflusst durch das Volkslied, durch Joseph von Eichendorf und die Spätromantiker. Einige seiner Lieder wurden zum Volksgut. Müllers Liederzyklen „Die schöne Müllerin” und „Die Winterreise” erhielten durch Franz Schuberts Vertonung bleibende Bedeutung. – © GEO
Mehr über Wilhelm Müller bei Wikipedia.
Legendär (hier kann man das wirklich einmal behaupten) sind die Aufnahmen von „Die schöne Müllerin” und „Die Winterreise” mit Dietrich Fischer-Dieskau und Gerald Moore: Vor kurzem wurden diese Liederzyklen wieder aufgelegt.
Zeit zum Lesen, Lauschen und Mitsingen
wünscht
Werner Schuster


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